Hmhm.

„Schau mal, mein Wandkalender ist angekommen!“ „Hmhm.“

„Heute auf der Arbeit…“ „Hmhm.“

„Morgen ist Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum, das ist bestimmt schön!“ „Hmhm.“

„Hmhm. Hmhm. Hmhm.“

‚Hmhm.‘ ist ein grausamer Laut. Egal, in welchem Tonfall er von sich gegeben wird. 

‚Hmhm.‘ ist ein kurzer, aber pregnanter Laut. Ein Laut, der mich entmutigen kann. Ein Laut, der mich zum Schweigen, oder gar zum Rückzug bewegt. 

‚Hmhm.‘ ist für mich ein Ausdruck puren Desinteresses.

Und so liege ich jetzt hier. Entmutigt und still. 

Ich vermisse die Zeit, in der ich mich mit einer Freundin auf einen Kaffee treffen und reden konnte.

Ich vermisse eine Freundin, die spontan mit mir auf den Weihnachtsmarkt geht, oder Abends in die Stadt fährt. 

Ich vermisse es, etwas mit meinen Eltern zu unternehmen.

Ich vermisse es, Zeit mit jemandem zu verbringen, der sich für mich und mein Leben interessiert.

Hmhm.“

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2 thoughts on “Hmhm.

  1. Liebe Gluebirne,

    Ich wünsche dir, dass du bald wieder einen Menschen findest, der dir gegenüber aufmerksam ist und dir zuhört. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen! Aber ich bin mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass dieser Mensch wieder in dein Leben tritt. Bei mir hat es auch einige Jahre gedauert 😉 Halte durch!

    Gefällt 1 Person

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