April.

Es ist kalt draußen.
Der April zeigt sich von seiner schönsten Seite.
Hagel – Schnee – Regen – Gewitter – wieder Schnee.

Ich sitze am Fenster.
Auf dem Boden.
Nur eine dünne Bluse über geworfen, die nackten Füßen an den Fensterrahmen gelehnt.
Ein kalter Windzug streift meine Beine – die Dichtung muss erneuert werden.
Ich starre aus dem Fenster.
Regentropfen prasseln an die Scheibe, der Wind dreht und sie fliegen horizontal an ihr vorbei.

Ich wünschte ich wäre jetzt draußen.
Wünschte die Regentropfen auf meiner Haut spüren zu können – sie auf meiner Haut zerplatzen zu lassen.
Ich liebe den Regen – den April.
Das Wetter ändert sich ständig.
Die Natur.
Man spürt das Leben.
Die Natur.
Sie erwacht – getrieben vom neuen Leben.

Mit einem Lächeln stehe ich auf.
Mir ist kalt und ich fühle mich allmählich etwas einsam.
Ich drehe mich um, schaue noch einmal zurück zum Fenster und Hülle mich in Pulli und Decke.
Vom Bett aus betrachte ich den Regen, der langsam wieder in Schnee übergeht.
Es donnert.
Das Chaos vor meinem Fenster beruhigt mich.
Paradox, oder nicht?
Ich werde müde und rutsche tiefer in mein Bett hinein.
Das Einzige was nun fehlt ist ein Mann, der mich in seinen Armen hält.

Ich liebe den April.
Die Natur.
Den Hagel.
Den Schnee.
Den Regen.
Das Gewitter.

Das Leben.

image

©Franzi

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